Die Pubertät stellt Familien vor große Herausforderungen. Was gestern noch funktionierte, scheint heute völlig unmöglich. Eltern fühlen sich oft hilflos angesichts der Stimmungsschwankungen ihrer Teenager. Doch diese Phase ist nicht nur Krise, sondern auch Chance.

Die körperlichen und emotionalen Veränderungen während der Pubertät sind enorm. Das Gehirn durchläuft einen umfassenden Umbau, was zu scheinbar irrationalen Verhaltensweisen führen kann. Dieses Wissen kann Eltern helfen, mehr Verständnis für ihre Jugendlichen zu entwickeln.

Konflikte in der Pubertät sind normal und sogar wichtig für die Entwicklung. Sie helfen Jugendlichen, sich abzugrenzen und eine eigene Identität zu entwickeln. Die Kunst besteht darin, einen Rahmen zu schaffen, in dem diese Auseinandersetzungen konstruktiv stattfinden können.

Trotz aller Konflikte brauchen Jugendliche weiterhin die Unterstützung ihrer Eltern. Auch wenn sie das Gegenteil behaupten - sichere Bindungen sind gerade in dieser Zeit wichtig. Das bedeutet, präsent zu sein, ohne sich aufzudrängen.

Eine offene Gesprächskultur ist in der Pubertät Gold wert. Auch wenn Teenager sich manchmal verschließen, sollten Eltern immer gesprächsbereit bleiben. Oft ergeben sich die besten Gespräche in unerwarteten Momenten.

Zur Website